Nikolaikirche Felsberg (1320) - Friedenskirche Böddiger (1799)

 

Evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger   


Kurzfilm über die Nikolaikirche Felsberg

Felsberger Konfirmanden haben gemeinsam mit ihrem Pfarrer Ernst Friedrich Schluckebier einen Film über ihre Kirche gedreht. Unterstützt wurden sie dabei von der hauptamtlichen Gemeindereferentin Anette Schindehütte-Lange und den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Ev. Jugendzentrums Dominik Bronischewski und Moritz Lange.

Andachten

 

 

10. Sonntag nach Trinitatis, 16.08.2020

09:30 Uhr:    Friedenskirche Böddiger

10:45 Uhr:    Nikolaikirche Felsberg

 

11. Sonntag nach Trinitatis, 23.08.2020

09:30 Uhr:    Friedenskirche Böddiger

10:45 Uhr:    Nikolaikirche Felsberg

 

12. Sonntag nach Trinitatis, 30.08.2020

09:30 Uhr:    Friedenskirche Böddiger

10:45 Uhr:    Nikolaikirche Felsberg 


13. Sonntag nach Trinitatis, 06.09.2020

09:30 Uhr:   Friedenskirche Böddiger

10:45 Uhr:   Nikolaikirche Felsberg

 

 

14. Sonntag nach Trinitatis, 13.09.2020

09:30 Uhr:   Friedenskirche Böddiger

10:45 Uhr:   Nikolaikirche Felsberg

 

 

15. Sonntag nach Trinitatis, 20.09.2020

09:30 Uhr:   Friedenskirche Böddiger

10:45 Uhr:   Nikolaikirche Felsberg

 

 

16. Sonntag nach Trinitatis, 27.09.2020

09:00 Uhr:        Konfirmationen in der Friedenskirche Böddiger

10:00 Uhr ff:

10:00 Uhr ff.:    Konfirmationen in der Nikolaikirche FelsbergFelsberg



 

Liebe Gemeinde,

die Evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger wird in Kürze wieder das gottes­dienstliche Leben in unseren Kirchen aufnehmen. Dies geschieht jedoch vorbehaltlich weiterer Entwicklungen der Lockerung des öffentlichen Lebens oder auch neuer notwendiger Einschränkungen.

1.    Ab Sonntag Trinitatis, den 7. Juni 2020, finden regelmäßig Andachten in unseren Kirchen statt: Sonntags um 9.30 Uhr in der Friedenskirche Böddiger, um 10.45 Uhr in der Nikolaikirche Felsberg.

2.    Alle Andachten finden unter Beachtung weitreichender Auflagen zum Schutz der Hygiene und der Gesundheit statt.

Die Teilnehmerzahl ist limitiert:
Nikolaikirche Felsberg: 28 Teilnehmende
Friedenskirche Böddiger: 18 Teilnehmende

Bringen Sie bitte einen persönlichen Mundschutz mit (hilfsweise können wir Ihnen in Ausnahmen einen zukommen lassen).

Bitte benutzen Sie die bereitgestellten Desinfektionsmittel für die Hände.

Auf Begrüßung und Verabschiedung mit Handschlag bitte verzichten.

Bitte besetzen Sie nur die Ihnen vom KV/Küster zugewiesenen Plätze.

Achten Sie bitte auch selbstständig auf einen Abstand von 1,50 m zum Nächsten.

Die Emporen unserer Kirchen sind gesperrt.

Es findet kein Gemeindegesang statt. Die Andachten werden musikalisch instrumental-konzertant ausgestaltet. Es werden keine Gesangbücher ausgeteilt.

Bitte vermeiden Sie Personen- und Gruppenansammlungen.

Verzichten Sie bitte auf Gesprächskontakte vor und nach den Andachten.

Die Kollektenzählung findet durch Küster und KV mit aufgesetzten Mundschutz und angezogenen Handschuhen statt.

Die Andachten finden in zeitlich limitierter Begrenzung statt.

3.    Die Sakramente der Heiligen Taufe und des Heiligen Abendmahls sowie die Amts­handlung der Kirchlichen Trauung bleiben weiterhin ausgesetzt.

4.    Es finden derzeit keine Kindergarten- und Schulgottesdienste statt, aufgrund der Unmöglichkeit, unter Kindern Ansammlungen zu verhindern und Mindestabstände einzuhalten.

5.   Für unseren Kindergottesdienst wird ein gesondertes Konzept erarbeitet.

Felsberg, 11.08.2020
Der Kirchenvorstand

 

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger dankt

Frau Pfarrerin Margret Artzt  

für die Wahrnehmung des Predigtauftrags in der Evangelischen Nikolaikirche zu Felsberg und der Friedenskirche zu Böddiger.

Frau Diakoniepfarrerin Artzt hat im Rahmen ihres Dienstes für das Diakonische Werk in den Kirchenkreisen Schwalm-Eder seit 19 Jahren kontinuierlich ihr Amt als Predigtbeauftragte wahrgenommen, mit theologischer Professionalität ausgestaltet und mit seelsorgerlicher Liebe kompetent in unsere Gemeinde nachhaltig eingepflanzt.

Ihre besonderen Themengottesdienste mit diakonischem Profil hat sie im Team der Mitarbeitenden in unsere Gemeinden unvergessen eingebracht. Die Evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger spricht ihr dafür Dank und Anerkennung aus.

Wir wünschen Frau Pfarrerin Artzt Gottes Geleit und Segen. 
 

Felsberg, den 28. Juni 2020                      

 

Für den Kirchenvorstand

Ernst Friedrich Schluckebier

Pfarrer   

Vorsitzender

 

 

Herz schlägt für die Nächstenliebe

 

Diakonie-Pfarrerin Margret Artzt geht in ein Sabbatjahr

Von Manfred Schaake

 

Wenn Diakonie-Pfarrerin Margret Artzt (60) am Freitag, 3. Juli, ihr Büro in Homberg verlässt, dann ist der letzte Arbeitstag ein Abschied mit Wehmut und Freude. „Eine Mischung aus Wehmut, aber auch Offenheit und Freude darauf, was dann kommt”, sagt die Seelsorgerin aus Spangenberg-Schnellrode. Nach 19 Dienstjahren als Diakoniepfarrerin im Diakonischen Werk des Evangelischen Kirchenkreises Schwalm-Eder verlässt Artzt – wie bereits kurz berichtet - am 31. Juli die Stelle. Sie geht in eine so genannte Freistellung – ein Sabbatjahr.

Für andere Menschen da zu sein, ihnen zu helfen - das war für Margret Artzt eine Herzensangelegenheit. Und Dekan Norbert Mecke, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Schwalm-Eder, formuliert es so: "Mit Margret Artzt verlässt eine Pfarrerin das Werk, deren Herz ganz für tätige und umsichtige Nächstenliebe schlägt."

Das Diakonische Werk bietet fachliche Beratungsangebote in vielen Lebenslagen von der Paar- und Konfliktberatung über die Familiengesundheit und Müttergenesung bis zur Flüchtlingsberatung. Es unterhält die im gesamten Landkreis tätige Wohnungsnotfallhilfe, die ihre Anlaufstelle in Fritzlar hat, begleitet die Arbeit der Kleider- und Möbelläden und Tafeln. Ferner werden die Koordination ambulanter Hospizarbeit sowie die Vernetzung der diakonischen Angebote der rund 100 Kirchengemeindeen sowie der diakonischen Einrichtungen angeboten.  

Seit 2005 hat Margret Artzt den Aufbau und die Arbeit der Tafeln unter dem Dach des Diakonischen Werkes in Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain begleitet. 280 Ehrenamtliche unterstützen die Tafeln. „Die Arbeit der Tafeln ist sehr wichtig, aber wir erreichen nur zehn Prozent der Menschen, die in der selben Lage sind wie die, die sie nutzen”, sagt die Diakoniepfarrerin. Im Schwalm-Eder-Kreis gebe es schätzungsweise 25 000 Menschen, die auch über so geringe Einkünfte verfügen wie die, die zur Tafel kommen. „Es geht um Barmherzigkeit und soziale Gerechtigkeit”, betont Margret Artzt. Und: „Das Thema Armut und Reichtum verschärft sich immer mehr. Es ist genug für alle da, aber es ist ungleich verteilt.” Das sei kein Naturgesetz, sondern von den Menschen verursacht. Und es könne auch von Menschen beseitigt werden, „durch die Gesellschaft und die Politik”.

Sich für Menschen einzusetzen, die am Rande stehen – so hat Margret Artzt ihre Aufgabe stets verstanden. Und sie war immer zufrieden, wenn es Menschen, die sie beraten hat, nach einer Krise besser ging.  

Wichtig waren ihr die gute Zusammenarbeit mit Kirchengemeinden, Kirchenkreis, Kreissynode und den diakonischen Einrichtungen, die Vernetzung mit anderen diakonischen Anbietern, mit anderen Einrichtungen der Liga der freien Wohlfahrtspflege, der Städte und Gemeinden. Engagiert hat sie sich in der Arbeit mit Aus- und Übersiedlern, bei Sprachkursen, Wochenendfreizeiten und bis zuletzt im Netzwerk für Integration. Über den Schwalm-Eder-Kreis hinaus hat sie sich in Arbeitsgruppen der Landeskirche und im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen engagiert. Und sie hat diakonische Themen im Hörfunk platziert.  

Für die Menschen da zu sein, ihnen zuzuhören, sie zu schätzen – auch das war ihr wichtig. Bei einem Besuch in Kasachstan 2002 sagte man ihr: „Wie schön, dass Sie uns besuchen.” Auch den Menschen aus ehemaligen sowjetischen Staaten habe man in Deutschland deutlich gemacht, „dass sie willkommen sind”.  

Für die Evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger hatte Margret Artzt seit 2005 einen so genannten Predigtauftrag. Jedes Jahr hielt sie in beiden Kirchen jeweils fünf Gottesdienste. „Silvester ist mir die Gestaltung der Übergänge wichtig”, sagt Margret Artzt. Und fügt hinzu: „Und so ging es mir auch im Hinblick auf den Ausbau der Vernetzung von Hospizarbeit und Trauerbegleitung im Landkreis.” Sterbende und Trauernde zu begleiten, sei eine diakonische Aufgabe, „geprägt von dem Glauben, dass unser Leben ein Geschenk ist, unverfügbar und kostbar. Und so sind Menschen in Grenzsituationen füreinander da.”  

Margret Artzt freut sich, nun mehr Zeit zu haben für die Familie, den insektenfreundlichen Garten, das naturnahe Gärtnern und Reisen.

 

Petra Schwermann Nachfolgerin

Nachfolgerin im Diakoniepfarramt Schwalm-Eder wird Pfarrerin Petra Schwermann, die bisherige Pressesprecherin der Landeskirche von Kurhessen-Waldeck. Er freue sich, dass mit Petra Schwermann eine kompetente Nachfolgerin von Margret Artzt gefunden worden sei, erklärte der Melsunger Dekan Norbert Mecke, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Schwalm-Eder. m.s.

 

 

ZUR PERSON

Margret Artzt ist in Sachsenberg im Kreis Waldeck-Frankenberg geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur in Frankenberg studierte sie in Marburg und Hamburg Evangelische Theologie. Nach dem Vikariat in Bad Wildungen war sie von 1988 bis 2001 Gemeindepfarrerin in Spangenberg und Schnellrode, bevor sie Diakoniepfarrerin im Diakonischen Werk wurde – anfangs Pfarrerin für Diakonie und Aussiedlerseelsorge der Kirchenkreise Fritzlar, Homberg, Melsungen und Ziegenhain. Artzt ist verheiratet und lebt seit 1999 in Schnellrode. m.s.



 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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