Frauenkreis

 

Renate Bürger, Elfriede Linne, Erika Minhöfer, Friedel Voß und Kira Wienforth bilden das Leitungsteam des Evangelischen Frauenkreises Felsberg und Böddiger.

Sie organisieren alles, sind die Ansprechpartnerinnen, laden ReferentenInnen ein, denken sich Reisen und Ausflugsziele aus, bieten hin und wieder das Frauenfrühstück an und gestalten Frauengottesdienste.

 

 

 

Nähere Adressangaben finden Sie in unserem letzten Link "Adressen".

 

---------------------------------------------------------------

Mit Kompetenz und Schwung

Viel Anerkennung für die Arbeit des Frauenkreises Felsberg

Von Manfred Schaake

Felsberg/Böddiger. Ohne die segensreiche Arbeit des Frauenkreises der evangelischen Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger wäre das Gemeindeleben gar nicht mehr denkbar. Das war der Tenor der Reden aus Anlass des 30-jährigen Bestehens. In einem Gottesdienst und einer Zusammenkunft im Schwester-Frieda-Kerl-Haus wurde das Engagement der 30 Frauen gewürdigt. Zwischendurch waren es auch schon mal 40.

In einer Urkunde der landeskirchlichen Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung, heißt es unter anderem: “Seit 30 Jahren bauen Sie mit am großen, vielgestaltigen Bauwerk Kirche. Sie brachten und bringen Ihren Glauben, Ihre Kompetenzen, Ihren Schwung und Ihre Lebendigkeit ein.”

Dieser Kreis habe sich den vielfältigen Themen der christlichen Frauenarbeit sachkundig und engagiert gewidmet und dabei “zur Stärkung des Zusammenwachsens der Gemeinden Felsberg und Böddiger und zur Integration aller Generationen förderlich beigetragen”, wird in der Urkunde des Kirchenvorstandes betont, die Pfarrer Ernst Friedrich Schluckebier unterzeichnet hat. Zudem habe der Frauenkreis stets seinen Horizont zur Ökumene in der Region geöffnet und geweitet.

Genau genommen gibt es den Frauenkreis schon viele Jahrzehnte. Die frühere evangelische Frauenhilfe strickte während des Krieges Socken für die Soldaten und schickte ihnen Pakete, erzählt Friedel Voß. Weil man den Ausdruck nicht mehr zeitgemäß fand, gründete sie mit Erika Rosenhagen und Eva Wendeler den Frauenkreis. Für vorbildliche Arbeit mit ausländischen Kindern wurde des Frauenkreis 1987 mit dem Paul-Dierichs-Preis der HNA ausgezeichnet.

"Wir waren und sind stets eingebunden in die kirchliche Arbeit und haben viel gespendet”, sagt Friedel Voß. In all den Jahren waren es etwa 6000 Euro. Gespendet wurde unter anderem für die Aktion Advent der HNA, das Gustav-Adolf-Werk, strahlengeschädigte Kinder von Tschernobyl, vergewaltigte Frauen in Bosnien, den Felsberger Flügelaltar, für die neuen Glocken und die Orgel, die Welthungerhilfe und die Kirchengemeinde Dingelstädt im Eichsfeld.

Der Frauenkreis befasst sich regelmäßig mit Texten aus der Bibel, veranstaltet Film- und Diaabende, unternimmt Fahrten und beteiligt sich an der Gestaltung des Weltgebetstages und anderen Gottesdiensten.

Von Anfang an sei der Frauenkreis offen gewesen für alle Frauen aus Felsberg und Böddiger, sagte Martina Orth, die stellvertretende Vorsitzende des Felsberger Kirchenvorstandes: "Er nahm quasi den Zusammenschluss der beiden Kirchengemeinden schon Jahrzehnte vorweg.”

Nach den Worten von Friedrich Werner, der bis 2011 über 37 Jahre Pfarrer in Felsberg war, blieb der Frauenkreis trotz des neuen Namens eine Frauenhilfe, “nur mit neuem Schwung und neuen Schwerpunkten”. Die Frauen und die Gemeinde seien Gottes Mitarbeiter und Gottes Ackerfeld.

Ohne den Frauenkreis “wäre die Gemeinde in all den Jahren ärmer”, betonte Pfarrerin Gloria Dück, Beauftragte für Frauenarbeit im Referat Erwachsenenbildung im Sprengel Hersfeld: “Sie haben einen Platz geschaffen, der offen ist für alle Frauen.” Ein solch aktiver und lebendiger Frauenkreis tue der Gemeinde gut. Zum Leitungsteam gehören heute Elfriede Linne, Erika Minhöfer, Renate Bürger und Kira Wienforth. (m.s.) 

Hier einmal im Dorfgemeinschaftshaus Altenburg
Leitungsteam des Frauenkreises, hier im DGH Altenburg
Dank und Anerkennung für drei Jahrzehnte ehrenamtlichen Dienst: Ein Teil der Frauen des Frauenkreises der Evangelischen Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger. Der Frauenkreis bildete sich aus der Frauenhilfe, die es schon vor dem letzten Weltkrieg gab. Foto: Walter Werner

Top