Geldspenden zugunsten unserer Kirchengemeinde (außer "Freiwilliger Gemeindebeitrag"):

Empfänger: Kirchenkreisamt Melsungen*

IBAN: DE38 5206 0410 0002 9001 06

BIC: GENODEF1EK1, Evangelische Bank eG, Kassel  

*Die Kontoführung hat das Kirchenkreisamt Melsungen.

 

Geldspenden zugunsten des "Freiwilligen Gemeindebeitrags 2016":

Empfänger: Evangelische Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger

IBAN: DE90 520 604 10 0002122103

BIC: GENODEF1EK1, Evangelische Bank eG, Kassel

Überweisungen bitte unter Nennung des von Ihnen ausgewählten Spendenzweckes:

1. Sanierung Friedenskirche Böddiger

2. Flügelaltar Nikolaikirche Felsberg

3. Allgemeine Gemeindearbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spendable Christen

Kirchengemeinde bittet um Unterstützung für Sanierung und Flügelaltar

Von Manfred Schaake

Felsberg/Böddiger. Über 25 000 Euro haben evangelische Christen aus Felsberg und Böddiger seit der Einführung des so genannten Freiwilligen Gemeindebeitrages 2010 für die Unterstützung kirchlicher Vorhaben gespendet. In diesem Jahr bittet der Kirchenvorstand um Spenden für die Sanierung der Friedenskirche Böddiger und den vorläufigen Abschluss des Flügelaltars in der Nicolaikirche – das Pfingstrelief.

Mit dem Spenenaufkommen gehören Felsberg und Böddiger zur Spitzengruppe des Kirchenkreises Melsungen mit über 40 Gemeinden. Die Spenden der etwa 2000 Christen zählenden Gemeinde Felsberg und Böddiger sei kontinuierlich erfreulich, formuliert Pfarrer Ernst Friedrich Schluckebier seine Freude. Die Stetigkeit für das Spendenaufkommens habe man zunächst nicht erwarten können. Der Kirchenvorstand sei sehr dankbar dafür, „dass die Menschen die Projekte ihrer eigenen Gemeinde im Blick haben und über die eigentliche Kirchensteuer hinaus gern fördern.”

Gespendet wurde bisher unter anderem für die Jugendarbeit, die geplante energetische Verbesserung des Schwester-Frieda-Kerl-Hauses und den Schutz der Buntglasfenster in der Nikolaikirche.

Mit dem Freiwilligen Gemeindebeitrag sind bisher Gesamtspenden von über 35 000 Euro allein für die Sanierung der Friedenskirche Böddiger eingegangen. Schluckebier: „Der Spendenaufruf für 2016 ist nochmals ein Impuls für das dringend notwendige Bauvorhaben in Böddiger. Das soll ein Signal dafür sein, dass die Gremien im Kirchenkreis und in der Landeskirche die Finanzierung ab 2017 verlässlich sichern.” Angesichts des bisherigen kontinuierlichen Spendenaufkommens hoffe die Kirchengemeinde, dass mit den Bauarbeiten 2017 tatsächlich begonnen werden kann.

Der Vorstand des Kirchenkreises Melsungen hatte im Vorjahr in Aussicht gestellt, dass die Instandsetzung 2017 endlich beginnen kann. Die Gemeinde wartet nun schon seit 14 Jahren auf den Baustart. Die Sanierung des Gotteshauses von 1799 war immer wieder als dringend bezeichnet worden. Der Vorstand der Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger hatte Anfang 2012 den anwesenden Dekan des Kirchenkreises Melsungen gebeten, alles zu unternehmen, dass das Bauvorhaben möglichst bald in die Förderung der Landeskirche und des Kirchenkreises aufgenommen werden möge.

Mit der Bitte um Spenden für den Flügelaltar in Felsberg will die Kirchengemeinde laut Pfarrer Schluckebier „unterstützen und bewegen, dass die Vollendung des Pfingstreliefs, das seit längerem in der Entstehung ist, einen würdigen Abschluss bekommt”. Ein Weihnachts- und Osterrelief auf dem Eichenholz-Altar gibt es bereits. Das Pfingstmedaillon, sagt Schluckebier, gehöre in den Rahmen einer bereits 20-jährigen Entwicklungsgeschichte des Gesamtprojektes und schließe den Festkreis Weihnachten, Ostern und Pfingsten thematisch ab. DAS SAGT/HINTERGRUND

 

 

Hintergrund

100 Bohrpfähle für die Friedenskirche

Die Friedenskirche Böddiger soll in drei Bauabschnitten saniert werden. Voraussichtliche Bauzeit: Mindestens drei Jahre. Waren die Kosten bisher auf rund eine halbe Million Euro geschätzt worden, so sind es nach neuestem, bisherigen Stand 805 000 Euro, wie Pfarrer Ernst Friedrich Schluckebier im HNA-Gespräch erläutert. Das Steigen der Baukosten hängt unter anderem mit der Diagnose des schwierigen Untergrundes zusammen. Bereits 1948 werden Probleme mit den Setzungen in den Akten erwähnt.

Beim ersten Bauabschnitt werden die Fundamente ausgeschachtet, etwa 100 Bohrpfähle aus Stahlbeton sollen das Gotteshaus auf feste Füße stellen. Über den bis zu sechs Meter tiefen Bohrpfählen werden Stahlbeton-Balken gegossen und mit Stahlstangen verbunden. Dieses Korsett soll die Lasten von Mauern und Dach aufnehmen. Der zweite Bauabschnitt umfasst die Sanierung des Dachstuhls und des Fachwerkturms mit seinen drei Glocken. Die Innenrenovierung ist der dritte und letzte Bauabschnitt – der kosmetische Teil, wie der Pfarrer sagt. (m.s.)

 

Das sagt der Dekan

Zum guten Spendenaufkommen beim Freiwilligen Gemeindebeitrag sagt Dekan Norbert Mecke: „Die seit Jahren tolle Unterstützung beim Freiwilligen Gemeindebeitrag der Evangelischen Kirchengemeinde Felsberg und Böddiger zeigt: Hier sind Menschen mit ihrer Gemeinde verbunden. Im Kirchenkreis gehören die erzielten Ergebnisse mit zur Spitzengruppe. Entscheidend ist: Ihr Geld bewegt etwas. Vielen Dank, dass dadurch Gemeindeleben weiterhin farbenfroh leuchten kann.” (m.s.)

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